Spelsberg: Gesamtkatalog 2018

275 Beton-Installation Material Verwendung in den Produkten schwache Säure starke Säure schwache Lauge starke Lauge Alkohol Benzin Benzol Mineralöl Diesel Ammoniak pflanzliche Fette tierische Fette Halogenfrei Schwermetall-, PVC- und silikonfrei Brennverhalten nach VDE 0471 / EN 60695 / UL 94 Polystyrol, schlagfest UP 015-Verteilerset Verschlussdeckel K nein ja 960°C / V-2 Polypropylen IBT Dosen + Kästen IBTronic, IBTronic-TT, IBTronic XL, IBTronic XL Drillbox, IBTronic XL Drillbox 150, Precon, IBTLED ja ja 650°C / HB Polycarbonat Rohradapter ja ja 960°C / V-2 Übersicht über die Eigenschaften der in den IBT Produkten verwendeten Materialien = beständig = bedingt beständig = nicht beständig 1. Großtafelbauweise bedeutet die industriemäßige Produktion von Wand- und Deckenelementen im Betonwerk und geschieht durch Eingießen des Betons in liegende (horizontale) oder stehende (vertikale) Schalungsanlagen (Batteriescha- lungen, Rüttel- und Kipptische etc.). Die Beton-Fertigteile werden zur Baustelle transportiert und dort zusammengesetzt. Die Erstellung von Teilfertigdecken (Filigrandecken) erspart die Deckenschalung vor Ort. In die Filigrandecken werden z.B. die Installationsdosen U86 und U120 eingesetzt. Sie ragen aus der Deckenplatte heraus und werden auf der Baustelle vor Ort mit Installationsrohren versehen. Danach wird bis zur vollen Deckenhöhe mit Beton aufgegossen. 2. Ort- bzw. Schüttbetonweise bedeutet eine individuelle Installation vor Ort. Hierbei wird zwischen liegender (z. B. Deckenschalung) mit nur einer Schalungsseite und stehender Schalung mit zwei Schalungsseiten (Arbeitsschalung mit Gegenschalung) unterschieden. Arbeitsschalung Ideal, weil besonders einfach und schnell, ist die Montage der Dosen und Kästen an der ersten, bereits stehenden Schalung (Ar- beitsschalung). Nach der Verrohrung des Systems und dem Einbringen der Eisen-Armierung wird die zweite Schalung (Gegenschalung) auf Wandabstand gebracht. Nach dem Eingießen und Abbinden des Betons wird die Arbeitsschalung entfernt und damit gleichzeitig die Vorder- seite der Dosen und Kästen herausgetrennt. Jetzt können die Einsatzgeräte (Schalter und Steckdosen) montiert werden. Gegenschalung Bei einer Installation der Dosen und Kästen gegenüber der bereits stehenden Schalung spricht man von Gegenschalung. Hierbei wer- den zunächst die Blindsockel an der Arbeitsschalung montiert, die Dosen und Kästen werden dann mit den Stützholmen auf Wandabstand gebracht. Die Stützholmlänge beträgt dabei immer „Wandstärke minus 1 cm“, unabhängig davon, welche Dosen oder Kästen verwendet werden! Maßgeblich für die Stützholmlänge ist ausschließlich die Stärke der Wand! Durch den Druck, den die zweite „gegengefahrene“ Schalung auf die Konstruktion ausübt, wird die nötige Stabilität des Systems erreicht. Achtung: Die Schalungs-Standzeiten zum Aushärten des Betons sind einzuhalten!

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