Phoenix Contact: Sensor-/Aktor-Verkabelung und Steckverbinder 2017/18
R min = 10 x ØD ØD R min = 5 x ØD ØD Kg Um eine lange Lebensdauer zu garantie- ren und Kosten zu reduzieren, geben die fol- genden Seiten einen Überblick über die sinnvolle Installation der SAC-Leitungen in rauer Industrieumgebung. Biegeradius Bei der bewegten Installation ist eine großzügige Auslegung des Biegeradius von Vorteil. Je größer der Biegeradius, umso kleiner sind die durch Bewegung auftreten- den Spannungen. Die Folge ist eine erhöhte Lebensdauer der Leitung (berücksichtigen Sie die minimalen leitungsspezifischen Bie- geradien). Beanspruchung Vermeiden Sie durch eine ausreichende Leitungsschlaufe am Verbindungspunkt eine frühzeitige Ermüdung des Materials. Dadurch bleibt Spielraum um Spannungen abzufangen, die bei zusätzlich auftretenden Belastungen entstehen. Bewegte Installation Um die auftretenden Zugbeanspru- chungen bestmöglich abzufangen, berück- sichtigen Sie bei der bewegten Installation eine angemessene Leitungslänge. Das ist z. B. über Kabelschleifen und C-Schleppket- ten realisierbar. Feste Installation Bewegte Installation Zugentlastung von Steckverbindern Achten Sie bei der Installation von Steckverbindungen darauf, diese vor auftre- tenden Zugbeanspruchungen zu schützen. Dies gilt insbesondere bei der flexiblen Ver- legung. Fangen Sie Leitungen z. B. mit Ka- belbindern ab. 336 PHOENIX CONTACT Sensor-/Aktor-Verkabelung Leitungsprogramm - Installationshinweise
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