Phoenix Contact: Markierungssysteme, Werkzeug und Montagematerial 2017/18
672 PHOENIX CONTACT DIN 50018 Korrosionsbeständigkeit Um die Resistenz von Materialien gegen Korrosionsschäden zu prüfen, werden sie bei +40 °C einem Kondenswasser-Wech- selklima mit schwefeldioxidhaltiger Atmo- sphäre ausgesetzt. Dieses Klima bildet im Testverlauf eine säurehaltige Atmosphäre. Im Anschluss erfolgt eine mikroskopische Sichtprüfung der Materialien. Alle von Phoenix Contact eingesetzten Markierungs- materialien erfüllen diese anspruchsvolle Norm und halten aggressiven Medien sicher stand. Speziell im Schiffsbau und bei Offshore- Applikationen müssen die Kennzeichnungen korrosiver, salzhaltiger Atmosphäre stand- halten. Um dies zu gewährleisten, wird die Widerstandsfähigkeit der Materialien mit Salzsprühnebel in korrosiver Atmosphäre getestet. Nach Prüfungsende erfolgt eine Sichtkontrolle. IEC 60068-2-11/-52 Salzsprühnebel Zur praxisgerechten Nachbildung der Vi- brationsbelastung (z. B. in der Bahnindust- rie) werden Markierungsmaterialien an- und absteigenden Frequenzen und Amplituden ausgesetzt. Sie werden dabei in den drei Achsen (x, y, z) je fünf Stunden geprüft und dürfen weder beschädigt noch in ihrem Festsitz beeinträchtigt werden. DIN EN 50155 Vibrationsfestigkeit Technische Informationen Markierung und Beschriftung - Marking system
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