Phoenix Contact: Interface-Technik und Schaltgeraete 2017/18

11 14 12 A2 A1 11 14 12 + - - A2 A1 13 BB 14 13 BB 14 + - - A2 A1 A2 A1 11 14 12 - + + Werden Sensoren, wie z. B. Näherungs- schalter, durch ein Universalrelais mit Wechslerkontakt mit der Steuerung ver- bunden, muss für die gemeinsame Sensor- versorgungsspannung eine zusätzliche Rei- henklemmenleiste verwendet werden. Des Weiteren ist zu beachten, dass entweder die Verdrahtung im Schaltschrank anders her- um erfolgen muss, da nun die Ansteuerung des Relais aus der Feldebene erfolgt und nicht durch die Steuerung. Oder das Relais- modul wird um 180° gedreht in dem Schalt- schrank verbaut. Am Relaismodul wird an der Anschlussklemme A2 das Minuspotenzi- al der Sensoren angebracht. Dieses kann mittels Steckbrücke über alle Relaismodule verteilt werden. So ist nur der direkte An- schluss an einem Relais notwendig. An den Anschlussklemmen A1 werden die Senso- ren angeschlossen. Das benötigte Pluspo- tential wird an einer Reihenklemme einge- speist und mittels Steckbrücke auf weitere Klemmen verteilt. An jeder Reihenklemme wiederum sind die Versorgungen der einzel- nen Sensoren angebracht. So ergibt sich über den zusätzlichen Reihenklemmenblock ein gemeinsames Versorgungssignal aller Sensoren. Die Verwendung von zusätzlichen Rei- henklemmenblöcken zur Potenzialvertei- lung ist aufgrund des erhöhten Platzbedarfs und der zusätzlichen Verdrahtung zur Rei- henklemme sehr aufwändig. Mit den Relaismodulen PLC...ACT kön- nen Aktoren schnell und einfach angeschlos- sen werden. An der Anschlussklemme 13 wird dabei das Pluspotential der Lasten an- gebracht. Dieses kann mittels Steckbrücke über alle Relaismodule verteilt werden. So ist auch hier nur der direkte Anschluss an einem Modul notwendig. Die Aktoren wer- den an den Kontakten 14 (Schließerkon- takt) angeschlossen. Bei den Relaismodulen PLC...ACT wird auf einen Öffnerkontakt verzichtet. Anstelle dessen dient der An- schluss BB als Möglichkeit, den Lastrücklei- ter anzuschließen. Hier wird das gemeinsa- me Minuspotenzial eingespeist und mittels Steckbrücke verteilt. Durch den Anschluss des Lastrückleiter-Potentials direkt am Re- laismodul kann der Reihenklemmenblock der konventionellen Verdrahtung eingespart werden. So wird kein zusätzlicher Platz im Schaltschrank benötigt und die einfachere Verdrahtung minimiert das Fehlerrisiko. Werden Aktoren, wie z. B. Magnetventile, durch ein Universalrelais mit Wechslerkon- takt mit der Steuerung verbunden, muss für die gemeinsame Lastrückleitung eine zu- sätzliche Reihenklemmenleiste verwendet werden. An den Relaismodulen wird an der Anschlussklemmer 11 (Wechslerkontakt) das Pluspotential der Lasten angebracht. Dieses kann mittels Steckbrücke über alle Relaismodule verteilt werden. So ist nur der direkte Anschluss des Potenzials an einem Relais notwendig. An den Anschlussklem- men 14 (Schließerkontakt) werden die Las- ten angeschlossen. Das benötigte Minuspo- tenzial wird an einer Reihenklemme eingespeist. Dieses wird dann mittels Steck- brücken auf weitere Reihenklemmen ver- teilt. An jeder Reihenklemme wiederum sind die Lastrückleiter der einzelnen Akto- ren angebracht. So ergibt sich über den zu- sätzlichen Reihenklemmenblock ein gemein- sames Lastrückleiter-Potential aller Aktoren. Die Verwendung von zusätzlichen Rei- henklemmenblöcken zur Potenzialvertei- lung ist aufgrund des erhöhten Platzbedarfs und der zusätzlichen Verdrahtung zur Rei- henklemme sehr aufwändig. Projektierungshilfe zum Anschließen von Sensoren und Aktoren Konventionelles Anschließen von Sensoren Elektromechanische Relais oder Solid- State-Relais werden als Koppelelement zwi- schen der Steuerung und den Sensoren oder Aktoren im Feld verwendet. Diese Schnittstelle sorgt für die entsprechende Si- gnalanpassung hinsichtlich Strom und Span- nung zwischen Steuerungs- und Feldebene. Aktoren einfach verdrahten Konventionelles Anschließen von Aktoren 292 PHOENIX CONTACT Relaismodule Projektierungshilfe Sensor / Aktor und Umgang mit Störsignalen

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